Das richtige Drehmoment für Zündkerzen

Bei korrektem Drehmoment fließt die Wärme gleichmäßig über den Dichtring und über das Gewinde ab.
Für die fachgerechte Montage einer Zündkerze ist ein Drehmomentschlüssel erforderlich

Für die fachgerechte Montage einer Zündkerze ist ein Drehmomentschlüssel erforderlich. Denn selbst für Werkstattprofis ist das "Schätzen" des Anzugsdrehmomentes nahezu unmöglich.

Das liegt daran, dass sich ein Drehmoment aus zwei Größen errechnet, die miteinander multipliziert werden: der Kraft, die auf den jeweiligen Drehpunkt einwirkt, und der Länge des Hebels.

Die meisten Zündkerzenausfälle gehen auf ein falsches Anzugsdrehmoment zurück. Wird es zu niedrig gewählt, drohen Kompressionsverluste und Überhitzung. Auch ein Bruch von Isolator oder Mittelelektrode infolge von Vibrationen ist denkbar.

Wird das Drehmoment zu hoch gewählt, kann es zum Abreißen der Zündkerze führen. Auch kann das Gehäuse sich dehnen oder verdrehen. Die Wärmeabflusszonen werden gestört, es drohen Überhitzung und Verschmelzung der Elektroden bis hin zum Motorschaden.

Die Drehmomente sind vom Zylinderkopfmaterial und dem Gewindedurchmesser abhängig.
Die Drehmomente sind vom Zylinderkopfmaterial und dem Gewindedurchmesser abhängig

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